• TELEVISIONsein

… das deutsche Fernsehen. Oliver Kalkofe, der seit Jahren Fernsehsatire macht, hat es auf den Punkt gebracht. Was dem deutschen Fernsehen fehlt, sind Ideen, Mut und Geld. Dass es keine Ideen gibt, hat man bereits vor der millionsten Staffel Big Brother (guckt das noch jemand außer den Kameraleuten?) gemerkt. Aber der fehlende Mut ist das schlimmste. Da werden immer gleiche Konzepte verwendet, es kommt ein neuer Stempel drauf und fertig. Was einmal irgendwie funktionierte, muss doch auch die nächsten fünf Male klappen. Da sieht es überm großen Teich schon anders aus. Gerade was Fernsehserien betrifft, wird da mehr probiert. Vieles wird dann zwar schon vor Ende der ersten Staffel wieder eingestellt. Aber es gibt Produzenten, die mutig genug sind, solche Versuche zu wagen.

Hierzulande gibt es das nicht. Und ich frage mich, woran das liegt. Darf der Zuschauer nicht gefordert und ernst genommen werden? Kann man ihm nicht vertrauen, dass er gutes Fernsehen erkennt, wenn er es sieht? Was ist „gutes Fernsehen“? Und war früher wirklich alles besser – also auch das Fernsehprogramm – oder ist das wieder mal nur die typische Nostalgie-Verblendung?

Eigentlich zum Heulen, bei Kalkofe aber richtig zum Lachen:


Und noch mehr Freude:



4 Responses to “Die bittere Wahrheit über…”  

  1. Ekki Göpelt mit „Tapatoo“ ist ja wahnsinning cool

  2. ja, der Ekki rockt jeden Kindergeburtstag!

  3. Das waren doch Schauspieler am Lügendetektor, oder?
    Voll die härte.

  4. Nein, es müssten „echte“ Leute sein. Ging ja auch um Geld gewinnen und so. Von der Lügenqualität her kann sie sich aber gut mit den Laiendarstellern bei Barbara Salesch und Co. messen.


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